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Arbeiten als Student

Break Even Punkt

Du möchtest dich darüber informieren, was passiert, wenn du als Student arbeitest? Hier findest du Informationen zu diesen Themen:
  • Was unterscheidet Minijobs und befristete Aushilfsjobs?
  • Wann und welcher Höhe müssen Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden?
  • Welche besonderen Regeln greifen beim Praktikum?

Minijob

  • Dauerbeschäftigung mit maximal 450 € Verdienst pro Monat
  • Anzahl der Wochenstunden ist unerheblich
Seit Anfang 2013 müssen auch Minijobber Beiträge zur Rentenversicherung zahlen. Der Arbeitgeber zahlt 15% des Bruttoverdienstes als Beitrag. Der Minijobber zahlt die Differenz zum normalen Beitragssatz. Dieser liegt momentan bei 18,9%, d.h. für den Minijobber fallen 3,9% an. Natürlich werden mit der Zahlung zur Rentenversicherung auch alle Ansprüche erworben. Es besteht auch die Möglichkeit sich von der Rentenversicherungspflicht befreien zu lassen. Bevor man diesen Schritt in Erwägung zieht, sollte man sich gut von der Rentenversicherung beraten lassen.

Bei der Krankenversicherung zahlt der Arbeitgeber einen Pauschalbeitrag von 13%. Die Lohnsteuer kann vom Arbeitgeber pauschal in Höhe von 2% gezahlt werden.

Höherer Verdienst als
450 € im Monat?

Wer mehr als 450 € verdient, aber maximal 20 Stunden pro Woche arbeitet, ist von der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung befreit, wenn das Studium Vorrang hat. Es fällt lediglich die Rentenversicherung an. Dafür fallen für den Arbeitgeber und Arbeitnehmer je 9,45% des Bruttoverdienstes an. Diese Regelung gilt nur in dem Zeitraum, in dem das Studium im Vordergrund steht. Wird nur in den Semesterferien gearbeitet (auch mehr als 20 Stunden), gilt stets das Studium als vorrangig.

Befristete Beschäftigung

  • begrenzt auf höchstes 2 Monate oder 50 Arbeitstage pro Kalenderjahr
  • Höhe des Verdiensts ist egal
Unter diesen Umständen ist man von der Sozialversicherung befreit.

Sobald die Grenze überschritten ist, ist man rentenversicherungspflichtig und Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen sich den Beitrag von 18,9%. Beiträge für die Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung fallen erst dann an, wenn mehr als 26 Wochen pro Jahr ein Job ausgeübt wird. In diesem Fall wird man komplett sozialversicherungspflichtig.

Praktikum

Ein Praktikum ist grundsätzlich versicherungspflichtig. Aber es gibt Ausnahmen:

Vorgeschriebenes Zwischenpraktikum

Bei einem vorgeschriebenen Zwischenpraktikum ist man von der Sozialversicherung befreit. Die Höhe des Verdienstes und die Arbeitszeit spielt keine Rolle.

Freiwilliges Zwischenpraktikum

Das freiwillige Zwischenpraktikum, bei dem nicht mehr als 450 € im Monat verdient wird, gilt als Minijob.

Vor- oder Nachpraktikum

Bei einem vorgeschriebenen Vor- oder Nachpraktikum ist man grundsätzlich sozialversicherungspflichtig. Dies gilt auch, wenn höchstes 450 € Verdient werden, da es eine betriebliche Berufsbildung ist. In diesem Fall greifen die Regelungen für Minijobs nicht.

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