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Arbeiten neben dem Medizinstudium

Die Situation

Als Student braucht man Geld. Das ist kein Geheimnis. Noch dazu, wenn jetzt allerorts die Studiengebühren Einzug halten und die Lebensunterhaltskosten immer weiter steigen. Doch woher mit der schnellen Knete? Gerade in Medizinerkreisen ist das Sparkonto schnell aufgebraucht und auch die Eltern sind entgegen der vielen Vorurteile nicht immer Millionäre. Was tun also, wenn neben dem Studium nur die Semesterferien bleiben, um die nötige Kohle zu erwirtschaften?

Was kann ich also tun?

Viele Mediziner arbeiten wie alle anderen Studenten auch in Kneipen, Geschäften oder Fabriken. Natürlich müssen sie dann auch genau so flexibel sein wie ihre Kollegen aus den anderen Fachbereichen. Das geht vor allem in der Vorklinik kaum. Zu dicht gedrängt ist der Stundenplan und zu kurz die Zeiten zum Lernen. In den Semesterferien steht das Pflegepraktikum und die eine oder andere Prüfung an. So trifft man nicht allzu viele Jungstudenten in den ersten vier Semestern, die neben der Uni noch arbeiten.

Mit dem Physikum kommt auch die Erleichterung und die Suche nach einem Nebenverdienst. Durch das Studium bieten sich dann viele Möglichkeiten, auch dort zu arbeiten, wo es anderen Studenten kaum erlaubt ist, nicht nur im Rettungsdienst mit entsprechender Ausbildung, sondern auch im Krankenhaus und angegliederten Institutionen.
Man kann
im Pflegebereich tätig sein, im Schlaflabor arbeiten oder einmal wöchentlich auf den verschiedenen Stationen Blut abnehmen.

HIWI -Tätigkeiten in der Uni, in der Klinik und die Betreuung von Blutspendern in der Blutbank erweitern das Feld an Möglichkeiten.
An manchen Unikliniken werden auch Studenten gesucht, die das Krebsregister mit Daten füttern. Und nicht zuletzt über das Internet finden sich einige Verlage, die gezielt Medizinstudenten suchen, die für sie Artikel über medizinisch relevante Themen schreiben.

So kommt doch eine ganze Liste an Nebenjobs zusammen, die meist recht gut mit dem straffen Zeitplan abzustimmen sind und gleichzeitig oft besser bezahlt sind als andere Jobs, in denen zusätzlich die Konkurrenz durch Schüler noch sehr groß ist. Ein Beispiel ist hier die so genannte "Extrawache", die es in vielen Varianten eigentlich an jeder größeren Klinik gibt.

Das Prinzip ist recht einfach: In Folge der zunehmenden Geldknappheit im Gesundheitswesen ist es für die Häuser inzwischen viel rentabler, ungelernte Aushilfen einzustellen als ausgebildetes Pflegepersonal. Somit stellen immer mehr Kliniken Medizinstudenten ein, die ja durch ihre Praktika den Stationsalltag schon kennen und mit fast allen Tätigkeiten gut vertraut sind.

Als "Extrawächter" arbeitet man also mit dem Pflegepersonal auf den Stationen mit im Schichtdienst. Man wird dabei allerdings nicht fest in den Dienstplan mit aufgenommen, sondern bekommt je nach Personalengpass eine Anfrage, ob man zu einem bestimmten Zeitpunkt arbeiten kann. Als Student ist man somit in der günstigen Lage, den eigenen Dienstplan selbst erstellen zu können. Noch dazu ist die Arbeit sehr gut bezahlt.

Je nach Standort ist jedoch der Vertrag unterschiedlich gestaltet: So kann es gut sein, dass man eine Mindeststundenzahl im Monat erfüllen muss, eventuell bis zu 60 Stunden, unabhängig, ob nun Semesterferien sind oder nicht. Das kann natürlich eng werden, wenn der Stundenplan nur wenig Luft lässt. Andere Arbeitgeber sind allerdings flexibler und notieren sich, wann die Studenten Zeit haben, so dass man unter dem Semester entspannter und in den Semesterferien viel beschäftigt ist.

Unsere Empfehlung

Alles in allem lohnt es sich, schon während des Pflegepraktikums oder der Famulatur in den Krankenhäusern anzufragen, welche Stellen vergeben werden. Denn natürlich lohnt es sich immer, weitere Erfahrung auf den Stationen zu sammeln, neue Fachbereiche kennen zu lernen und Mehr machen zu dürfen, als in den Pflegepraktika...

(/avd)

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