Navigation:
Du befindest dich hier:
› aktuelle Seite

Studium Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Dortmund

Welchen Abschluss kann man an der TU Dortmund machen?

An der TU Dortmund kann man Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Abschluss Bachelor oder Master of Science studieren. Nach dem Master ist ebenfalls noch eine Promotion möglich. Das Studium kann sowohl im Winter- als auch im Sommersemester begonnen werden. Es wird jedoch empfohlen, mit dem Bachelorstudium im Wintersemester zu starten, da die Vorlesungen nur jeweils einmal pro Jahr im Winter- oder Sommersemester angeboten werden und es im Wintersemester immer eine Orientierungsphase für alle Anfänger gibt, die von der Fakultät Maschinenbau für alle Erstsemester organisiert wird.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Das Wirtschaftsingenieurstudium besteht im Bachelor aus 7 Semestern Regelstudienzeit und gliedert sich in Grund- und Hauptstudium. Die ersten vier Semester Grundstudium sind sehr breit angelegt und vermitteln grundlegende Inhalte der Bereiche Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftswissenschaften. Während die Fächer aus dem Maschinenbau- und Elektrotechnik-Bereich festgelegt sind, können aus dem wirtschaftswissenschaftlichen Bereich unterschiedliche Module ausgewählt werden, je nach Interesse. Hier gibt es an der TU Dortmund sehr viele Wahlmöglichkeiten. Wer sich für Zahlen begeistern kann, wählt zum Beispiel Fächer aus dem Bereich Finanzierung oder Controlling. Ansonsten gibt es noch weitere Bereiche, wie Produktion
und Logistik, Management oder Marketing. Ergänzt wird der Stundenplan durch Vorlesungen in Informatik, Werkstofftechnik und Mathematik. Um über den Tellerrand hinaus zu blicken, gibt es das Modul „Studium Generale“, in dem beispielsweise fachsprachliche Fremdsprachenkurse besucht werden oder Soft Skills ausgebaut werden können. Außerdem sind die Anfertigung einer Projektarbeit im Team und die Durchführung von zwei Laborversuchen Teil des Studiums. Nach dem Grundstudium wird im 5.Semester eine der drei Vertiefungsrichtungen gewählt. Zur Auswahl stehen Produktionsmanagement (Maschinenbau), Industrial Management (BWL) und Management elektrischer Netze (Elektrotechnik). Unabhängig davon ist die Durchführung von Praktika neben dem Studium. Insgesamt müssen 20 Wochen Praktikum während des Studiums absolviert werden, davon sind 10 Wochen Grundpraktikum und weitere 10 Wochen Fachpraktikum. Das Studium schließt mit dem Verfassen und Vorstellen der Bachelorarbeit im 7.Semester mit dem Bachelor of Science ab.

Welche Zugangsvoraussetzungen gibt es?

Sowohl der Bachelor- als auch der Masterstudiengang sind zulassungsbeschränkt. Es gibt einen örtlichen Numerus Clausus (NC), der angibt, welche Abiturnote mindestens erforderlich ist, um einen Studienplatz zu erhalten. Dieser richtet sich immer danach, wie viele Neuanmeldungen es für ein Semester gibt. Es existiert demnach kein pauschaler Wert, den man angeben könnte. In den letzten drei Wintersemestern lag der NC für das Bachelorstudium zwischen 2,4 und 2,8. Im Sommersemester ist der NC meistens nicht so hoch wie im Wintersemester, da es zum Sommer weniger Neuanmeldungen gibt. Auch der Master ist an einen örtlichen NC gebunden. Um hierfür einen Studienplatz zu erhalten, ist die Abschlussnote im Bachelorstudium entscheidend. Da nicht alle, die ihr Bachelorstudium anfangen auch ihren Abschluss machen, ist die Zahl der Bewerber für ein Masterstudium geringer und auch der NC niedriger. Erfahrungsgemäß liegt er zwischen 3,0 und 3,5.

Für wen ist das Studium geeignet?

Wer über ein Wirtschaftsingenieurstudium nachdenkt, sollte sich für Technik interessieren und wie sie funktioniert. Grundlegende Fertigungsverfahren, Organisation und Planung von Produktionsabläufen sowie Materialkunde ziehen sich wie ein roter Faden durch das Studium. Es ist keine Voraussetzung, bestimmte Leistungskurse in der Schule besucht zu haben, allerdings sollte man ein gewisses Grundverständnis für mathematische Zusammenhänge haben und chemische oder physikalische Prozesse verstehen können. In den meisten Vorlesungen ist kein Vorwissen aus der Oberstufe erforderlich, jedoch werden im Hauptstudium gewisse mathematische Grundlagen und die Kenntnis physikalischer Prinzipien aus dem Grundstudium vorausgesetzt.

In welchem Bereich kann man später arbeiten?

Da das Studium auf einem sehr breit angelegten Grundstudium basiert, bieten sich die klassischen Berufsfelder eines BWLers, Maschinenbauers oder Elektrotechnikers an. Besonders interessant für Wirtschaftsingenieure sind jedoch die Schnittstellentätigkeiten wie beispielsweise in der Produktion oder im Vertrieb. Überall, wo Kosten- und Zeitersparnis oder Optimierung von Fertigungs- und Produktionsabläufen entscheidend sind, kommen Wirtschaftsingenieure zum Einsatz.

Was ist der Unterschied zwischen Bachelor und Master?

Der Master ist als Aufbaustudium gedacht und unterscheidet sich schon von der Dauer vom Bachelorstudium. Er ist mit 3 Semestern deutlich kürzer und nicht mehr in Grund- und Hauptstudium gegliedert. In den ersten beiden Semestern werden wie im Bachelor Vorlesungen besucht und Klausuren geschrieben und das dritte Semester ist vollständig für das Verfassen der Masterarbeit vorgesehen. Im Gegensatz zum Bachelor wird im Master direkt zu Beginn eine Vertiefungsrichtung gewählt. An der TU Dortmund kann man sich ähnlich wie im Bachelor zwischen den Profilen Produktionsmanagement, Management elektrischer Netze und Industrial Management mit dem Schwerpunkt Maschinenbau oder Elektrotechnik entscheiden. Der Stundenplan ist nicht mehr so vorgegeben wie im Bachelor. Lediglich die Anzahl der Credit Points (ECTS-Punkte), die durch einzelne Module erfüllt werden müssen, ist vorgegeben. Welche Fächer man wählt, kann jeder im Rahmen eines Vorlesungskataloges selber entscheiden, sodass man im Master nur noch die Vorlesungen hört, die dem eigenen Interessengebiet und dem späteren Tätigkeitsfeld entsprechen.

Meine persönliche Erfahrung

Im Bachelor gibt es nur im Grundstudium einige Fächer, die etwas anspruchsvoller sind. Dazu gehören in erster Linie höhere Mathematik, Elektrotechnik und Mechanik, die einen höheren Anspruch stellen und wo man viel Zeit investieren muss. An diesen Fächern scheitern die meisten Bachelorstudenten und man sollte das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Aber wenn man das Grundstudium erfolgreich absolviert hat, hat man das Schwierigste geschafft. Aufgrund der vielfältigen Wahlmöglichkeiten kommt es natürlich auch darauf an, welche Vertiefung und welche wirtschaftswissenschaftlichen Fächer man im Hauptstudium wählt. Grundsätzlich hat man sich bis dahin allerdings bereits ein gewisses Grundwissen angeeignet, sodass es im Hauptstudium nicht mehr schwieriger als im Grundstudium wird. Das anschließende Masterstudium ist dahingehend anspruchsvoller, dass man nur zwei Semester Zeit für Klausuren hat und sie oft über den Inhalt beider Semester als Modulprüfungen geschrieben werden. Allerdings sind die Abschlussnoten meist besser als im Bachelorstudium.

Die neuesten Foreneinträge


Die neuesten Studienplatztausch Anzeigen




Die [uni-pur.de]-Umfrage

Ist es schwer, einen Studentenjob zu bekommen?



Die neuesten Studentenjobs

Copyright 2005-2017 [uni-pur.de]

Datenschutz