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Studienplatztausch - worauf muss ich achten?

Viele zulassungsbeschränkte Studiengänge lassen den Studenten nicht die Wahl des Studienorts. So bietet der Studienplatztausch eine (nicht selten letzte) Chance, doch noch einen Studienplatz an der eigenen Wunschuniversität zu erhalten. Doch mit dem erfolgreichen Finden eines Tauschpartners ist die Sache längst noch nicht erledigt. Es gibt zahlreiche Dinge, die man als junger Student unbedingt beachten sollte.

Die Universitäten haben ein gewisses Interesse daran, die Auswahl an Studenten, die sie getroffen haben, auch beizubehalten. So sagte z.B. die Medizinische Hochschule Hannover noch bis zum WS 2009/10, dass Studenten die über das Auswahlverfahren der MHH nicht genommen wurden, auch nicht per Tausch zugelassen werden. Außerdem ist der Vollzug eines Studienplatztausches von enormem Aufwand für die Universität, weil zahlreiche Papiere geprüft und genehmigt werden müssen. Deshalb ist es wichtig, sich stets mit den Verantwortlichen direkt auszutauschen, um sicherzugehen, dass der eigene Tausch von den Universitäten selbst auch zugelassen wird. Beachtet dabei auch die Tauschfristen der einzelnen Universitäten!

Für die Studenten selbst ist ein Tausch ebenfalls nicht ohne Aufwand. Wer erfolgreich auf Studienplatztauschbörsen einen Tauschpartner gefunden hat, hofft bis zum vollständigen Abschluss des Tausches, dass der eigene Tauschpartner einen in letzter
Minute nicht hängen lässt. Es ist also empfehlenswert, seinen Tauschpartner persönlich kennenzulernen, seine Tauschgründe zu kennen und am besten gemeinsam mit ihm/ihr die Papiere auszufüllen.
Die Tauschpapiere erhält man an den meisten Universitäten online zum ausdrucken oder nach Anfrage im Sekretariat. Es sind übrigens auch Ringtausche möglich!

Die wichtigste Voraussetzung für einen Tausch ist, dass beide Studenten im gleichen Studiengang immatrikuliert sind und auf den gleichen Abschluss hinarbeiten (Diplom oder Bachelor?). Sind beide Tauschwilligen im gleichen Semester? Besitzen beide die gleichen Scheine?

Es sollte außerdem unter gar keinen Umständen Geld fließen! Falls doch, führt dies sofort zur Exmatrikulation! Manche Universitäten verlangen sogar eine eidesstattliche Erklärung zusammen mit den Tauschpapieren, um solche Tauschgeschäfte auszuschließen.

Bevor man sich an der neuen Universität dann letztendlich einschreiben kann, muss man sich aus seiner ehemaligen Universität exmatrikulieren. Die Zeit, die dazwischen liegt, sollte möglichst kurz gehalten werden. Falls der Tauschpartner nämlich in dieser Zeit abspringt, kann es zu Ärger kommen, weil man den Anspruch auf seinen Studienplatz offiziell verloren und den seiner neuen Universität noch nicht erhalten hat.

Sind die Papiere alle genehmigt und beide Tauschpartner an den Universitäten eingeschrieben, kann endlich an der eigenen Wunschuni durchgestartet werden!

Viel Spaß und Erfolg dabei!

Viel Erfolg bei der Suche wünscht dir das Team von [uni-pur.de]
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