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Studiengang Mathematik

Satz des Pythagoras
Ein Witz für jeden Mathematik-Studenten: Der Satz des Pythagoras

Zum Studiengang Mathematik von Elena

Warum grade Mathematikstudium?
Ohne Mathematik geht es heutzutage gar nichts. Egal im welchen Berufsfeld oder welcher Branche, Mathe wird überall viel und gerne angewendet. Sogar ein Bäcker muss berechnen wie viel Mehl er für ein oder anderes Brot heute braucht. In Medizin werden immer öfters die „elektronische Patienten“ gebraucht, die im Grunde genommen nur ein mathematisches Modell sind. Die Finanzbranche zeigt ein enormes Interesse an mathematischen Modellen der Finanzmärkte. Besonders überraschend ist die zunehmende Tätigkeit von Mathematiker in Unternehmensberatung. Die Basis dafür sind nicht nur spezielle mathematische Sachverhalte, sondern die Denkensart – strukturierter zu denken, die man als Mathematiker während des Studiums nebenbei lernt. All dies wäre kaum ohne einen Mathematiker möglich. Zu alldem steigt der Bedarf nach ausgebildeten Mathematikern immer wieder. Einer der weiteren Gründen Mathe zu studieren wäre die ziemlich niedrige im Vergleich zu den anderen Berufen Arbeitslosenquote: sie liegt unter 4 Prozent,
was bundesweit (!) nur 357 arbeitslosen Mathematiker unter 35 Jahren (Quelle: www.stern.de, 2004) Laut Statistik scheitern jährlich nur 1000 Diplom-Mathematiker aus dem Beruf.

Gliederung des Faches
Die Mathematik gliedert sich in die zwei großen Teilbereiche: Reine und Angewandte Mathematik. Hauptgebiete der Reinen Mathematik sind Algebra, Analysis, Geometrie, Topologie und Zahlentheorie, die der Angewandten Mathematik Numerik, Optimierung und Stochastik. Reine Mathematik beschäftigt sich mit den Strukturen und deren inneren Beziehungen. Die angewandte Mathematik hat das Ziel ein Instrumentarium für die Beantwortung der Fragen aus Medizin, Natur- und Ingenieurwissenschaften, Wirtschaft- und Sozialwissenschaften herzustellen. Das Einsatzgebiet der Numerik ist die Entwicklung und Analyse der nummerrieschen Algorithmen für z.B. Lösung der Differentialrechnungen, die zu Beschreibung der Vorgänge in Natur, Technik und Finanzmärkten nötig sind. Die Stochastik beschäftigt sich mit quantitativer Beschreibung sowie Methodik zur Analyse von zufälligen Phänomenen. Hierzu verwendet man statistische Verfahren zur Untersuchen komplexer Datenstrukturen oder das Risiko-Controlling in der Versicherungsmathematik.

Möglichkeiten des Abschlusses
Mathematik könnte man so studieren:
  • Mathematik Diplom
  • Wirtschaftsmathematik Diplom
  • Technomathematik Diplom
  • Lehrämter
    • an der Grund- und Mittelschule sowie Sonderschulen
    • an der Oberstufe- allgemein bildende Schulen
    • an der Oberstufe- Berufliche Schulen


Universitätsausbildung
Regelstudienzeit: meistens 9 Semester (Diplom), 6 oder 7 Semester (Bachelor)
Praktikum: während des Hauptstudiums. Dauer: ein Semester
Grundstudium: Reine Mathematik, Geometrie, Algebra, Differential- und Integralrechnung, Grundstrukturen, lineare Algebra, analytische Geometrie, Numerik, Wahrscheinlichkeitstheorie Statistik + ein Nebenfach (Diplomstudiengang), das für Spezialisierung und Berufstätigkeit von Bedeutung ist.
Hauptstudium: Vertiefung und Erweiterung der Kenntnisse in reiner und angewandten Mathematik, sowie die Schwerpunktbildung mit der folgenden Prüfungsarbeit im gewählten Fach.
Mögliche Abschlüsse: Diplom, Magister, Bachelor, Master

Fachhochschulische Ausbildung
Regelstudienzeit: Bachelor – 6 Semester, Diplom – 8 Semester, einschließlich 1 oder 2 Praxissemester.
Praktikum: Vorpraktikum nur an wenigen Fachhochschulen erforderlich. Ansonsten 1 bis 2 Semester
Grundstudium: Die gleichen Veranstaltungen wie im Grundstudium an der Universität + Praktika über numerische Mathematik und EDV.

Mögliche Abschlüsse: Diplom, Master, Bachelor.

Bewerbung um einen Studienplatz
Für ein Mathematikstudium müsst ihr euch direkt bei der jeweiligen Uni bewerben. Bei den meisten Unis gibt es dafür ein Online-Verfahren in der Bewerbungszeit. Informationen zu den Bewerbungen und zu den Zulassungsvoraussetzungen stehen auf den Homepages der Unis.

Zu empfehlende Universitäten (Deutschland)
Um den Forderungen aus der Wirtschaft nach kürzeren Studienzeiten und mehr Praxisorientierung entgegenzukommen, wurde an der Universität Jena ein Kurzstudiengang eingerichtet, bei dem man bereits nach sechs Semestern mit dem Bakkalaureat (Bachelor) einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss erlangen kann. Andere Hochschulen sind diesem Beispiel (z.B. die Universität Duisburg-Essen) gefolgt. Momentan ist es jedoch recht schwierig einzuschätzen, wie sich die Nachfrage nach diesen Studiengängen entwickeln wird. Auf die Bedürfnisse der Wirtschaft ebenfalls stärker zugeschnitten ist der Studiengang Wirtschaftsmathematik, ein mathematischer Studiengang mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung, wie man ihn beispielsweise an der Technischen Universität Clausthal belegen kann. Die Verbindung zwischen Mathematik und Informatik stellt ein neuer Studiengang Computermathematik an der Universität Magdeburg her. Inzwischen werden weitere spezieller ausgerichtete Studiengänge wie Finanzmathematik, Technomathematik oder Biomathematik angeboten. Denjenigen, die sich für Wirtschaftsmathe entscheiden, könnte man Universitäten in Ulm, Würzburg und Köln empfehlen.

Seiten für Mathematiker
http://www.studienwahl.de/index.aspx (hilft bei der Auswahl der Universität)
www.matheplanet.com
www.mathe-spass.de
http://www.zum.de/ (Lehrpläne, Unterrichtsvorbereitungen)
http://www.bildungsserver.de/ (der deutsche Bildungsserver)
http://www.math.uni-bielefeld.de/de


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