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Universitätsstadt Erlangen

Allgemeines

Erlangen stellt sich dem geneigten Beobachter als typische "Studentenstadt" dar; sämtliche Einrichtungen der Universität sind bequem erreichbar (Erlangen ist definitiv eine Fahrradstadt), das Nachtleben ist preislich, thematisch und zeitlich auf Studenten zugeschnitten. Die Fakultäten bieten verschiedenste Veranstaltungen an (die berühmt-berüchtigte "Zaubervorlesung", verschiedenste Vorträge, Ringvorlesungen etc...) und die Einkaufsmöglichkeiten lassen auch nicht zu wünschen übrig. Auch wenn an dieser Stelle immer der Kaufkraftabfluss nach Nürnberg beklagt wird, so bieten vor allem die Bibliotheken und Modegeschäfte und die neu entstehenden Erlangen-Arkaden jede Möglichkeit, das Bafög auf den Kopf ... äh sinnvoll anzulegen.

Was kann ich in Erlangen machen?

Kultur

Kulturelle Einrichtungen sind vorhanden, wenn auch zumeist eher in kleinerem Rahmen gehalten. Die Kinos zeigen ausgewähltes Programm, ein Theater viele moderne und interessante Interpretationen klassischer Stoffe und gefühlte tausende kleiner Cafes und Kneipen laden zum Verweilen und zum Erkunden ein. Highlights stellen z.B. die universitären Semesterabschlussbälle dar (Winter- sowie Sommerball).

PS: Selbstverständlich bieten die umliegenden Städte (allen voran Nürnberg) natürlich auch interessante Arten der Freizeitgestaltung (3D-Kino, Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, Schwurgerichtssaal, Museen usw.).

Sport

Eigentlich
trainiert das Gehen oder Radeln von einem zum anderen Hörsaal genug, aber wer sich darüber hinaus sportlich betätigen will kann das über den Unisport oder in den öffentlichen Vereinen (auch der umliegenden Städte) tun.

Cafés

Ja, ja und nochmals ja. Kleine, große, mit einem thematischen Schwerpunkt und fast ausnahmslos GÜNSTIG (sagt jemand der in Hamburg aufgewachsen ist) und lecker! Hier soll das Entstehen von Vorurteilen nicht begünstigt werden, also: einfach selbst ausprobieren ... Wie es sich für besagten Stadttyp gehört, gehören selbstredend Cafes dazu, die Frühstück bis abends anbieten.

Wohnungen und WG's in Erlangen / Nürnberg

Da ist es, DAS Manko einer Studentenstadt: der Wohnungsmarkt. Eine günstige Wohnung in Erlangen? Fast unmöglich, aber eben nur fast!

Dank der großen Masse an Studenten gibt es relativ viele Wohnheime, bei den auf jeden Fall eine Bewerbung (sobald der Studienort sich abzeichnet) in Betracht gezogen werden sollte; laut mehreren unabhängigen Umfragen sollen dort Zimmer (ab 8 qm) schon für ca. 200 € warm zu haben sein. Weniger zu zahlen ist utopisch, mehr lässt sich nur geschickt umgehen, wenn man (durchaus verbreitet) zu Hause (was auch mal Bamberg sein kann) wohnen bleibt oder sich in Fürth oder Nürnberg niederlässt. Und hier kommen wir zum Thema ...

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Erlangen und Nürnberg sind zwei charmante Städte in (und darauf wird Wert gelegt!) Franken im Bundesland Bayern. Erlangen mit seinen ca. 100.000 Einwohnern hat im Vergleich zu Nürnberg mit ca. 500.000 Einwohnern zwar weniger unbekannte Gesichter zu bieten, dafür aber umso mehr studienrelevante Örtlichkeiten, da sich hier alle (außer der Wirtschaftswissenschaftlichen und der Erziehungswissenschaftlichen) Fakultäten befinden. Die meisten davon eher naturwissenschaftlicher Ausrichtung, aber auch Juristen, Philosophen, Psychologen etc. werden bedient.

Ein paar Fakten zur Uni:

  • An der gesamten Uni studieren ungefähr 27.000 Studenten (es ist also sicher für jeden jemand dabei ;)
  • Die Internetversorgung über WLAN ist in den meisten Fakultäten gewährleistet
  • Vieles wird per Internet verkündet, also die Seite www.uni-erlangen.de am besten schon mal zu den Favoriten hinzufügen
  • Es gilt fast bei allen Veranstaltungen (außer i.d.R bei Vorlesungen) Anmeldepflicht und dort: WER ZUERST KOMMT, MALT ZUERST, also möglichst vorher mit dem Webanmeldesystem vertraut machen!
  • Sprachkurse sind in den 500,- Studiengebühren enthalten (außer es steht explizit etwas anderes dabei)
  • Die Computerräume sind (wie wohl an den meisten Unis) erfahrungsgemäß sehr voll (gleiches gilt für die Mensen), also versuchen Stosszeiten zu vermeiden

Mobilität

Wenn man in Erlangen selbst wohnt, sollte man in bequeme Schuhe und/oder ein Fahrrad investieren; beides sind absolute Essentialia. Fahrten in die nähere Umgebung können unter Umständen teuer werden, sind allerdings von der Erreichbarkeit einfach und von der Landschaft lohnend. Leider ist es bisher noch nicht durchgesetzt worden, dass das Semesterticket in den Studiengebühren integriert ist, so sollte man bei einer Wohnung außerhalb Erlangens nicht nur den Aspekt der Fahrzeit bedenken, sondern auch ca. 200 € für das Semesterticket (gilt dann für Fürth/Nürnberg/Stein/Erlangen) einrechnen. Wenn man am Wochenende feiern will, ist es empfehlenswert, sich die Fahrzeiten der Nightliner-Busse zu merken, auszudrucken oder abzuspeichern. Die Infrastruktur der Städte ist gut, aber sie ist nicht lückenlos. Wer nicht aufpasst, steht schnell mal nachts um 2 in Nürnberg und muss feststellen, dass die nächste Möglichkeit, nach Hause zu kommen sich erst zwei Stunden später bietet.

Fazit

Sobald man eine Wohnung gefunden, die Mobilitätsfrage geklärt, seine Geldbörse um mehrer Fächer erweitert hat (Post-it, Namens- & Studentenausweis! Mensakarte [unglaublich wo die überall gilt! Lust auf Mittagessen in Ingolstadt?]! Kopierkarte!), die Stadt abgelaufen ist, den Schlossgarten gesehen, die Kneipenlandschaft ausgekundschaftet und die ersten Leute kennengelernt hat, ist Erlangen nicht nur eine nette kleine Stadt, sondern DEINE Stadt.
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