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Studieren in Saarbrücken

Allgemeines

Saarbrücken ist mit seinen beinahe 200 000 Einwohnern die Hauptstadt des kleinen, aber feinen Saarlandes. Böse Zungen fordern ja immer mal wieder, man solle die Studiengebühren wieder abschaffen und stattdessen das Saarland an Frankreich verkaufen - aber die waren wahrscheinlich noch nie da! Außerdem ist Saarbrücken ohnehin recht flexibel, was die gefühlte Nationalität anbelangt; wer also beim entspannten Sonntagsspaziergang am Ufer einer braunen Brühe namens Saar die Ohren aufmacht und ein bisschen den übrigen Passanten zuhört, dem wird wahrscheinlich auffallen, dass bestimmt die Hälfte aller Gespräche auf Französisch ablaufen.

Zurückzuführen ist das, wer wäre jetzt auch darauf gekommen, auf die direkte Nachbarschaft zu Frankreich. So lässt sich die französische Grenze innerhalb von 10 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln überqueren, deren Gebrauch übrigens im regulären Semesterbeitrag enthalten ist, was dem studentisch-schmalen Geldbeutel durchaus nicht schadet.
Allerdings ist Frankreich nicht die einzige umliegende Attraktion, über die man sich während seines Aufenthalts in Saarbrücken freuen kann, denn genauso wie etwa Metz oder Nancy lohnen sich auf jeden Fall auch ein Besuch des nahe gelegenen Luxemburg oder des noch näheren Saarlouis.

Doch trotz aller Reize, von denen Saarbrücken umgeben ist, sollte man sich vermutlich zuerst ihr selbst zuwenden.
Das eigentliche Stadtzentrum
ist nicht groß, das meiste lässt sich zu Fuß erreichen. Von der Fußgängerzone über den St. Johanner Markt zum Staatstheater, über die Brücke nach Alt-Saarbrücken - alles ist gut ohne Verkehrsmittel zu erreichen. Was einem natürlich auch im Nachtleben zu Gute kommt...

Kultur / Feiern / Parties

Obwohl Saarbrücken nicht zu den Metropolen Deutschlands zählt, kann sich eigentlich niemand beschweren, was das gesellige Leben außerhalb der Uni angeht. Zahlreiche Kneipen, Cafés und Bars sind vorhanden und dürften durch ihre Vielfalt eigentlich niemanden unzufrieden wieder heimgehen lassen. Wer sich nicht entscheiden kann, der geht einfach auf den St. Johanner Markt - und braucht sich unter Umständen nicht einmal für eines der unzähligen Angebote zu (Er-)Füllung eines gelungenen Freitag Abends entscheiden, da einen das High Life zumeist schon auf der Straße einholt. So ist es oftmals mindestens ebenso bereichernd, sich gemütlich auf die Treppen des unübersehbaren Brunnens im Zentrum des Platzes zu setzen, wie sich in der Tante Maja einen schönen Abend zu machen.
Allerdings kommen auch die Tanzwütigen Saarbrücker auf ihre Kosten- kann man doch unter Vorlage eines Studentenausweises seine Mittwoch-Abende für Eintritt frei im AC verbringen, seine Wochenenden im Blau oder im Modul oder auf einer der unzähligen Wohnheims-/Fachschafts- oder gleich kompletter Uniparties. Und wers lieber ein bisschen gehobener mag, dem stehen immer noch das Saarländische Staatstheater oder aber auch –für tagaktive- das Saarlandmuseum zur Verfügung.
Unabhängig der persönlichen Vorlieben sollte allerdings auf jeden Fall das Nauwieser Viertel mindestens einmal besucht werden - und sei es nur, um sich davon zu überzeugen, dass dieser Teil von Saarbrücken wirklich einen unglaublichen, alternativen, Post-Hippie-Ära Charme versprüht, der sich in kleinen Buchhandlungen und noch kleineren Plattenläden, aber auch in Cafés und Kinos und einem grandiosen vegetarischen Restaurant manifestiert.

Die Uni

Die Saarbrücker Uni ist eine Campusuni und befindet sich ca. 5 Kilometer außerhalb der Stadt. Das ist allerdings keinesfalls negativ, da einem auf diese Art und Weise stundenlanges Pendeln zwischen den einzelnen Fakultäten erspart bleibt, da wirklich alles auf kompaktem Raum zusammenliegt. Was nicht bedeutet, dass die Uni besonders klein ist, mit rund 15000 Studenten zählt sie zwar nicht zu den größten ihrer Art, liegt aber dennoch im guten Mittelfeld, was die Studentenzahlen anbelangt. Und natürlich ist sie auch sonst nicht zu verachten, mit ihrem breiten Studienangebot inklusive Internationaler Studienprogramme mit dem Abschluss Doppeldiplom, der Landesbibliothek direkt auf dem Campus und niedrigeren Studiengebühren in den ersten beiden Semestern. Zudem bietet die Uni des Saarlandes ihren Studenten eine hervorragende Mensa und ausreichend (und wirklich günstigen) Wohnraum in ihren Wohnheimen - wobei die finanzielle Wohnsituation in dieser Stadt ohnehin kein besonders großes Problem darstellt.

Die Uni ist aber natürlich nicht die einzige Hochschule Saarbrückens - dazu kommen noch beispielsweise die Hochschule der Bildenden Künste Saar, die Hochschule für Musik oder die Deutsch-Französische Hochschule.

Résumé

Wer nur in wirklich großen, lauten Großstädten zufrieden ist, für den ist Saarbrücken nichts. Wer sich aber in einer nicht ganz so großen, dafür ungeheuer charakterstarken Stadt wohlfühlen kann, vielleicht ein bisschen frankophil veranlagt ist und mit seltsam anmutenden Nationalsportarten wie dem Schwenken umzugehen weiß, für den ist die Stadt an der Saar genau die richtige Wahl.

hilfreiche Webseiten

efondo.de: Wohnungen zur Miete in Saarbrücken

Dieser Text wurde uns freundlicherweise von Isabell Kohlberger zur Verfügung gestellt.

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